Dass die Eröffnung im Jahre 2006 war und dort seither die geschichtsträchtigsten Automobile der Marke mit dem Stern betrachtet werden können: Dafür steht das Mercedes-Benz Museum. Aber es gibt viele kleinere Fakten und Informationen, die weniger bekannt sind. Heute zeigen wir dir eine Liste mit interessanten Informationen, die du vielleicht noch nicht wusstest.

So viel zu entdecken. Und manche Dinge, die man selbst im Museum nicht erfährt. Die interessantesten Fakten über das Mercedes-Benz Museum. (Morio, CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons)
So viel zu entdecken. Und manche Dinge, die man selbst im Museum nicht erfährt. Die interessantesten Fakten über das Mercedes-Benz Museum. (Morio, CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons)

Während des Baus 50 Mal überarbeitet

Der Konstruktion eines Gebäudes dieser Größe ist keine einfache Aufgabe. Und das lässt sich auch an der Dauer deutlich sehen. Von 2002 bis 2004 allein dauerte die Planung und der Bau selbst von 2004 bis 2006. Während dieser Zeit gab es eine Menge Umstrukturierungen. 50 Mal wurden in der Konstruktion Konzepte umgeworfen und dadurch entstanden schließlich 35.000 Werkspläne. Eine unglaubliche Zahl, aber das Ergebnis konnte sich auch wirklich sehen lassen.

Künstlicher Hügel

Der wunderschöne Platz, auf dem das Museum steht ist schon etwas besonderes. Weitreichend und majestätisch angehoben, kann man von ihm aus die Umgebung bewundern. Fast schon zu schön um wahr zu sein, oder? Richtig. Denn der Hügel wunder künstlich aufgeschüttet und erhielt dadurch seine besonders filigrane Form, die eine solide Grundlage für das Bauwerk stellt.

47,5 Meter hoch & 110.000 Tonnen schwer

Und die Stabilität des Hügels ist auch notwendig. Denn mit über 47 Metern Höhe und einem Gewicht von 110.000 Tonnen ist das Mercedes-Benz Museum ein echtes Schwergewicht. Der Beton macht einen Großteil dieser Masse aus.

Wie ein Auto gebaut

Die massive Bauweise erlaubte es auch, dass im Inneren keine Stützen und Säulen benötigt, um die Decke zu tragen. Diese Eigenheit macht den Aufenthalt im Museum besonders, da es in nur wenigen anderen Bauwerken so viel Platz und Sichtfreiheit gibt. Außerdem hat das Gebäude auch Ähnlichkeiten mit seinen Exponaten. Neben Beton und anderen sind die Materialien, aus denen das Museum besteht, auch in Autos enthalten: Aluminium und Glas. Außerdem gibt es im Gebäude keinen einzigen rechten Winkel, was die Stromlinienform konsequent unterstützt.

17.000 m² Ausstellungsfläche

Wer schon im Museum war, der weiß, wie geräumig es wirkt, durch die großen Hallen zu laufen. Um genau zu sein, sind es 17.000 m² Fläche, die für Ausstellungsobjekte zur Verfügung stehen.

Das erste Automobil der Welt ausgestellt

Vor allem Historiker und Classic Fans kommen im Mercedes-Benz Museum auf ihre Kosten. Denn die Ausstellungsstücke sind alle in herausragendem Zustand und chronologisch angeordnet. Darüber hinaus kann man hier das erste Automobil der Welt live erleben: Der Benz Patent-Motorwagen Nummer 1.

130 Schlüssel für die Dauerausstellung

Der letzte interessanter Fakt dreht sich um die Sicherheit. Denn bei so vielen Fahrzeugen muss vor allem darauf geachtet werden, dass alles an seinem Platz bleibt. Mit ungefähr 130 Schlüsseln, die zu allen möglichen Türen, Kofferräumen und Zündschlössern gehören wird dafür gesorgt, dass in der Dauerausstellung auch niemand auf die Idee kommt, eine Spritztour mit alten Legenden zu drehen. Hausmeister kann man hier nur werden, wenn man wirklich eine überragende Übersicht hat.